Berlin auf Digitalpakt schlecht vorbereitet

Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin, und Dirk Stettner, Sprecher für Digitales, Datenschutz und Netzpolitik der CDU-Fraktion Berlin
Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin, und Dirk Stettner, Sprecher für Digitales, Datenschutz und Netzpolitik der CDU-Fraktion Berlin
Lange war gerungen worden, nun gibt es für die Umsetzung des Digitalpakts für Schulen mit der Bundesrats-Entscheidung am 14. Dezember ein konkretes Datum, so dass es ab 2019 mit der Verauslagung der Mittel losgehen kann. 

++ Stellenplanung, Lehrer-Fortbildung und Co-Finanzierung sind unklar

Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin, und Dirk Stettner, Sprecher für Digitales, Datenschutz und Netzpolitik der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Lange war gerungen worden, nun gibt es für die Umsetzung des Digitalpakts für Schulen mit der Bundesrats-Entscheidung am 14. Dezember ein konkretes Datum, so dass es ab 2019 mit der Verauslagung der Mittel losgehen kann. Berlins Vorbereitungen sehen jedoch mager aus (Anfrage, Drucksache 18/16535):

  • Stellen, die beraten und Förderanträge entgegennehmen, müssen erst noch geschaffen werden.
  • Der aus dem Jahr 2005 datierende ‚eEducation Berlin Masterplan‘ muss laut Angaben der Bildungsverwaltung noch ‚aktualisiert und angepasst‘ werden.
  • Statt für diesen Zukunftsbereich zentrale Lehrerfortbildungen einzurichten, gibt es weiter Klein-Klein auf regionaler Ebene.
  • Eine Entscheidung bzgl. einer ,Schul-Cloud‘ steht noch aus.
  • Die Erfahrungen bspw. der mit dem Siegel ‚Exzellente digitale Schule‘ ausgezeichneten Schulen zeigt, wie unzureichend und unterschiedlich die technischen Voraussetzungen in den Berliner Schulen derzeit sind, auf denen die zukünftigen Fördermaßnahmen aber hauptsächlich aufbauen sollen.
  • Und wo sind die 25,5 Millionen Euro, die das Land Berlin co-finanzieren müsste?"

 

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